Projekt zur Sicherung der medizinischen Versorgung von Contergangeschädigten

Letzte Woche wurde ich von Oberarzt Dr. Rudolf Beyer von der Schön Klinik Hamburg Eilbek kontaktiert. Dr. Beyer leitet das Projekt zur Sicherung der medizinischen Versorgung von Contergangeschädigten im Raum Hamburg und die dazugehörige Contergan-Sprechstunde.

 

Durch meine Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Kunden und Patienten ist mir schon lange bewusst, dass körperliche Einschränkungen eine große Zahl an Herausforderungen mit sich bringen. Es gibt zwar Unterschiede, ob diese angeboren oder im Laufe des Lebens erworben wurden, jedoch eines haben sie alle gemein: Um Folgeerkrankungen, sowohl des Bewegungs- und Herz-Kreislauf-Systems, als auch der psychischen Stabilität zu vermeiden, muss auf Bewegungsebene gegengesteuert werden. Die Patienten und Kunden müssen unbedingt beim Erlernen von "Handwerkszeug" für den Umgang und das Gegensteuern mit ihren Einschränkungen unterstützt werden!

 

Darüber waren ein Betroffener, Dr. Beyer und ich uns beim gestrigen Treffen sofort einig. Geplant ist , dass ich einen Vortrag zum Thema "Bewegung und körperliche Einschränkungen" beim 1. Hamburger Contergan-Symposium im September 2017 halte. Außerdem soll unsere Zusammenarbeit mit dem Ziel der sportlichen Betreuung von körperlich eingeschränkten Menschen intensiviert werden.

 

Ich hoffe und wünsche mir, dass sich schnell eine große Gruppe bildet und wir gemeinsam trainieren können!